19.12.2007 / 11:48 / Jochen Schmidt liest: Liebe als Passion (Niklas Luhmann)

Zugang zum VollzugLiebe löse ihr Kommunikationsproblem eigentümlich, sie könne "Kommunikation unter weitgehendem Verzicht auf Kommunikation intensivieren". Man verlässt sich auf "Vorwegnahme" und "Schonverstandenhaben". Explizite Kommunikation berühre im Grunde unangenehm, weil sie zum Ausdruck bringt, dass etwas sich nicht von selbst versteht (der Anfang vom Ende ...) Daher die "Augensprache" und die Feststellung "dass Liebende endlos miteinander reden können, ohne sich etwas zu sagen zu haben." (Ein hinreichendes Kriterium für Liebe?) Im Idealfall wird bei mir, weil ich den Geliebten erlebe, automatisch das gewünschte Handeln ausgelöst. Alternativ dazu könnte ich darauf hoffen, durch ein Wunder plötzlich in der Lage zu sein, ihre Gedanken zu hören, oder auf mysteriöse Weise immer denselben Tag zu erleben, was mir erlauben würde, mein Handeln so lange zu justieren, bis es zu ihren Wünschen passt.
Was Ahnungslose für Liebe halten, also "Reziprozität wechselseitig-befriedigender Handlungen", ist diesem Begriff nicht angemessen. Liebe sei vielmehr "Internalisierung des subjektiv systematisierten Weltbezugs eines anderen". Und wenn der Andere nach langer Prüfung und hoher Übereinstimmung doch diesen einen Film mit Mel Gibson gut findet? Wie soll man das internalisieren? Wird es eine Ausnahme bleiben? Wenn nicht, dann lässt man das mit den Gemeinsamkeiten eben wieder und versucht es auf die reziproke Art mit wechselseitig-befriedigenden Handlungen.
Liebe sei, "dem anderen zu ermöglichen, etwas zu geben dadurch, dass er so ist, wie er ist." Haarig wird es, wenn der andere nicht mehr nur geben will, was er ist, sondern Dinge, die er lieber behalten sollte, womöglich sogar Gefühle. Ich meine, ich liebe ihn doch und nicht er sich, also kann ich doch auch entscheiden, was an ihm liebenswert ist.
Passion, Krankheit, Wahnsinn, Mysterium, traditionelle Künstlernamen für die Liebe. Von der Gesellschaft werde nicht nur toleriert, wer sich hier gehenlässt, sondern sogar mit einer Sonderrolle honoriert. (Als würde man jemandem Respekt dafür zollen, dass er sich im Tierpark zu den Löwen setzt oder einem auf der Autobahn entgegenkommt. Aber wo der Gesetzgeber es eigentlich verbieten müsste, verliebt zu sein, misst die Gesellschaft hier mit zweierlei Mass und lässt es zu, dass sich diese Krankheit in unserer Mitte ausbreitet wie ein Krebsgeschwür.)
Eine sensible Frage ist immer wieder die "organische Faktizität des Zusammenlebens", mit der man sich auseinandersetzen muss, wenn man ein Organismus ist. "Kein Kommunikationssystem kann ganz davon abstrahieren, dass Menschen leiblich beteiligt sind". Obwohl die Menschen die reine Liebe durch ihren grob gestrickten emotionalen Apparat sicher nur verfälschen, wie ja auch Musik vom menschlichen Ohr völlig entstellt wahrgenommen wird. Sexualität mache es "plausibel", dass die Partner auf Zusammensein Wert legen. Sie bilde aber, wenn mehrere Partner präsent sind, "eine diffuse Grundlage für Kommunikation". Geben und Nehmen, Belohnen und Zurückhalten, Bestätigen und Korrigieren, Tausch, Sanktionieren, Belehren und Lernen "verschmelzen" auf diesem Feld "ins Ununterscheidbare". Dabei kann man den Tauschwert, über den man hier verfügt, schwer verrechnen. "Deshalb kann in einem Masse, das sonst kaum erreichbar ist, unterstellt werden, dass das eigene Erleben auch das des Partners ist." (Obwohl in "Der perfekte Liebhaber" – dem Buch vom anderen Ende der Abstraktionsskala –, sinngemäss stand, dass das eigene Erleben nie das der Partnerin ist.) Und nun wird selbst Luhmann einmal ungehemmt poetisch:
"Die Inhibierung des an sich Möglichen ist Voraussetzung für die semantische Konditionierung des Zugangs zum Vollzug."
Früher hat man Bücher ja immer nach versauten Stellen durchsucht, diese wäre einem als 15jährigem wahrscheinlich entgangen. Wieviel subtiler man doch wird mit den Jahren, wieviel sensibler für Inhibierungen des Möglichen.
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18.12.2007 / 22:14 / Bruno Klang liest: Lerche (Dezsö Kosztolányi)
Die Abreise ihrer Tochter wirft das Ehepaar Vajkay aus der Bahn. Lerche ist das Rückgrat ihrer Gewohnheiten, und allein sind beide ratlos, was sie mit sich anfangen sollen. Sie schlafen aus. Sie gehen seit langer Zeit wieder einmal essen. Es schmeckt gut im "König von Ungarn", aber das geben sie sich gegenseitig nicht zu. Mir ist zunächst Kosztolányis ökonomischer Stil aufgefallen. Er hat keine Angst vor Sätzen in drei Worten, ganz im Gegenteil, er setzt sie gern einmal dazwischen oder auch hintereinander, wenn das Geschehen auch nur in kurzen Sätzen weitergeht. Der Erzähler ist eher traditionell allwissend, dennoch liest man eine feine Ironie mit, die meiner Vermutung nach auch mit Kosztolányis souveränen Tempi zusammenhängt. 
Lesemaschine für alle drei Geschwindigkeiten (Quelle) Der Umgang mit Tempo in erzählender Prosa ist gar nicht so uninteressant. Denn es sind drei Geschwindigkeiten, die da synchronisiert werden müssen: das Tempo des Geschehens, des Erzählers und des Lesers. Und bei einem langsamen Tempo sind es nicht unbedingt die Länge der Sätze, die Anzahl der Konjunktionen oder Relativsätze, die sich in weiteren Untersätzen verlieren, welche das Tempo wie Felgenbremsen drosseln, sondern eher schwierige und ungeklärte Beziehungen aller Satzglieder untereinander, wenn Nebensätze wie alleinerzogene Kinder den Nachmittag alleine verbummeln zum Ende eines Absatzes. Das schnelle Tempo ist hart, kurz, auf den Punkt. Keine Relativkonstruktionen, eindeutige Verhältnisse, keine Gefangenen. Das ist zunächst einmal das einfache Verhältnis zwischen Geschehen und Erzähler, kompliziert wird es erst mit dem Leser durch mehrfache Synchronisierung. So ist es typisch für satirische und ironische Texte, dass der Erzähler mit dem Leser kollaborieren will, und wenn der Text gut ist, sind ihre Geschwindigkeiten exakt aufeinander abgestimmt. Es gibt auch die Situation, dass Geschehen und Erzähler auf die Eigenzeit des Lesers nicht die geringste Rücksicht nehmen, sehr krass bei Thomas Bernhard, aber auch bei Kafka findet man diese zerdehnten oder umgekehrt überhektischen Stellen. Selten, aber auch möglich, sind hohe gleiche Geschwindigkeiten von Ereignissen und Leser, denen ein Erzähler vergeblich hinterläuft, etwa bei Kleist.
Kosztolányis Erzähler ist eher ein Komplize des Lesers, der sich nicht plump anbiedert, sondern sich eben mit Beschleunigungen und Verzögerungen mit dem Leser in einen gleichen Takt bringt. Und das macht einen guten Teil dieser Ironie aus.
Detail: Seite 76: Das Ehepaar Vajkay liest Zeitung: "Zug fällt in Ohio von Eisenbahnbrücke. Zwei Tote und dreissig Schwerverletzte." Eine halbe Stunde Kampfgoogeln ohne Ergebnis. Sollte es jemand aus dem Publikum finden, gibt es eine Grosse Lobende Erwähnung. Der Roman spielt 1899, ich akzeptiere +/- 3 Jahre, +/- 3 Tote und +/- 10 Verletzte. Aber komme mir keiner mit Oregon oder Ottawa.
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18.12.2007 / 09:28 / Volker Jahr liest: Reise um die Welt (Georg Forster)

Karl-Heinz Förster, Abb. typähnlich
(Quelle: Flickr, wetwater) Karl-Heinz Förster, der "Treter mit dem Engelsgesicht", hat mir 1986 das Abitur versaut, na ja, nicht richtig versaut, aber doch zumindest eine bessere Note verhindert. Naturwissenschaften und Englisch hatte ich bereits im schriftlichen Teil hinter mich gebracht und für die zwei Monate später stattfindende mündliche Prüfung mit Religion einen Selbstläufer ausgesucht. Noch dazu erlaubte uns unser Religionslehrer, der das nahegelegene evangelische Priesterseminar leitete, das Thema eng einzugrenzen, während die armen Häute, die zum Beispiel Mathematik gewählt hatten, den kompletten Stoff von vier Halbjahren repetieren mussten. Ich entschied mich für die ontologischen Gottesbeweise bei Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. Im Bewusstsein, das bisschen Stoff in einer Woche lernen zu können, gab ich mich völlig dem Freibad und der parallel stattfindenden Fussball-WM in Mexiko hin, wo Deutschland wieder einmal unverdient das Finale erreichte. Irgendwann hatte sich die einkalkulierte Woche auf einen Tag verkürzt, eben jenem, an dem im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt der Titel gegen Argentinien ausgespielt wurde.
0:2-Rückstand, nur noch eine Viertelstunde zu spielen, Anschlusstreffer Rummenigge, noch sieben Minuten, Ecke Deutschland, Ausgleich Völler, Sprung vom Wohnzimmersofa an die Decke, los, jetzt auch noch den Siegtreffer in der regulären Spielzeit, alle bis zur Mittellinie aufgerückt, zwei Minuten noch, Maradona hat den Ball und schickt Burruchaga und der rennt los.
Die offizielle Geschichtsschreibung ist ja nichts anderes als im Sinne der Reduktion von Komplexität betriebene Verdichtung und retrospektive Bedeutungszumessung chaotisch und nichtlinear verlaufender historischer Ereignisse, auf die sich eine Mehrheit verständigt, und in diesem Fall besagt sie, Briegel habe Burruchaga laufen lassen. Wer aber die Aufzeichnung genau studiert, sieht, dass der Fehler bereits Sekunden vorher in Karl-Heinz Försters schlechtem Stellungsspiel angelegt war. Das flehentliche, aber vergebliche "Toni, halt den Ball" von Rolf Kramer hallte mir den ganzen Abend in den Ohren und bewirkte, dass ich gänzlich unvorbereitet zur mündlichen Prüfung am folgenden Tag erschien. Ich lavierte mich trotzdem ganz gut durch, bis mein Religionslehrer mir die Frage nach den quinque viae stellte. Als ich stockte, versuchte er mir zu helfen und meinte: Denken Sie an meinen Namen! (Er hiess Holtze und Holz wird bei Thomas von Aquin durch Feuer von Hitze in potentia zu Hitze in actu), ich war inzwischen aber vollends aus der Spur geraten und grübelte darüber, was zur Hölle "Manfred" mir in diesem Zusammenhang sagen sollte.
Auf Wunsch von Aleks Scholz möchte ich an dieser Stelle auch hinweisen auf Wilhelm Foerster, den Gründer der Archenhold-Sternwarte in Berlin und seinen Sohn Karl, den "brühmten Staudengärtner aus Potsdam". Beide, und auch der Treter mit dem Engelsgesicht, sind, das lässt sich ja schon an ihren Namen ablesen, möglicherweise Nachfahren von Georg Förster. Zugegeben, unwahrscheinlich, aber wer das Gegenteil beweisen kann, der werfe die erste Staude.
Passendes fussballaffines Zitat zum Zustand des Progressionsbalkens: "Die Null muss stehen!" (Huub Stevens)
Volker Jahr / Dauerhafter Link / Kommentare (8) / Buch kaufen und selber lesen
17.12.2007 / 17:44 / Kai Schreiber liest: The Power Broker (Robert A. Caro)

"[Moses] wollte, dass die properen, adretten Studenten sich bückten, [um den Müll aufzuheben]. So würden die mehr beschämt, die den Müll hinwarfen." Wir haben das Reich des Idealismus, in dem ein privilegierter Ivy League Student selbstlos in den Dienst der Öffentlichkeit treten wollte, längst verlassen und irren grossäugig durch den Wald der Politik. Ich jedenfalls irre grossäugig, weil das schiere Ausmass der Mafiosität mich dann doch überrascht, Moses irrt wohl eher grossmäulig, beziehungsweise genauer gesagt wie der kleine Spanier aus Asterix. Es ist kein Wunder, dass Gouverneur Roosevelt sich jedes einzelne Mal Luftanhalten und Rücktrittsdrohung merkt. Dass man mit sowas tatsächlich durchkommt, wieder und wieder macht mir staunende Augen wie Marmormurmeln. Klar auch, dass FDR sich an Moses nach Kräften rächt, sobald er in ein paar Dutzend Seiten Kriegspräsident geworden ist und nicht mehr direkt erpressbar. Moses ist ein Trotzkopf und eine Nervensäge, und ein kleines bisschen ein Arsch ist er auch.
Andererseits kriegt der Arsch Dinge erledigt sonder Maaszen. Wenn die Prokrastination in der dunklen Mitte des Universums wohnt, sagen wir in Berlin, dann wohnt Moses an seinem feurig brennenden Rand und treibt es zu weiterer Ausdehnung an. Die frisch gewonnenen Universumsteile tapeziert er dann sofort mit Parks, denn:
He loves the public, but not as people. The public is just the public. It's a great amorphous mass to him; it needs to be bathed, it needs to be aired, it needs recreation, but not for personal reasons – just to make it a better public.
Die Öffentlichkeit waschen und lüften, damit sie sich bessert! Eine brillante Idee. Und schon hat er unsere Sympathien zurück, der knuffige Racketeer-Racker. Wer könnte ihm lange böse sein?
Kai Schreiber / Dauerhafter Link / Kommentare (1) / Buch kaufen und selber lesen
17.12.2007 / 14:04 / Kathrin Passig liest: Alles (von allen)
Es ist ein kühner Plan, der so wohl noch nie angepackt wurde: Drei Bergsteigerbücher wollen in einem Zug durchstiegen werden. Gute Vorbereitung ist alles, die drei Bücher sowie reichlich Pervitin und Getränke müssen neben dem Bett bereitliegen. Und dann frisch eingestiegen in Hans Kammerlanders "Am seidenen Faden".
Kammerlander setzt beim Schreiben auf redundante Sicherungstechniken: Von der "formschönen Gestalt" des K2 ist da die Rede, "wir tranken viel Flüssigkeit", und der "künstliche Flaschensauerstoff" kommt nicht gut weg. Dafür macht der Autor reichlich vom künstlichen Flaschensauerstoff unter den spannungserzeugenden Mitteln Gebrauch: "... und ich hatte keine Ahnung, dass ich nur neun Tage später in Bruneck im Krankenhaus liegen sollte." Ja. Nun.
Aus seinem Tagebuch zitiert Kammerlander ausgewählte Stellen: "... müssen wir aufpassen, sonst steckt man da oben schnell in blitzgefährlichen Situationen, diese Gewalten, diese wahnsinnigen Naturgewalten". Womöglich hat man am Berg wirklich keine Einsichten, die man nicht auch zu Hause im Lehnstuhl haben könnte, wie es Thomas Kastura über Arktis und Antarktis behauptet ("Grosse Gedanken werden an den Erdachsen gemeinhin nicht gedacht."). Oder aber es gibt nicht viel mehr zu sagen als das, was auch das Supatopcheckerbunny zum Hochgebirge zu sagen hätte, nämlich dass die Berge sehr gross, die Situationen blitzgefährlich und die Naturgewalten wahnsinnig sind.
Gut, die meisten Menschen haben eben maximal ein ausgeprägtes Talent, und Spitzenbergsteiger müssen mindestens noch ein zweites haben, nämlich das zur Geldbeschaffung. Andauernd werden teure Zelte voll teurem Material durch Lawinen und Stürme aus den Hochlagern gerissen, was noch übrig ist, wirft man auf dem Abstieg zwecks Gewichtsersparnis von sich, für einen Achttausender muss man mindestens zwei Monate vor Ort plus Vorbereitungszeit zu Hause einkalkulieren, von den teuren Permits ganz zu schweigen. Woher kommt das ganze Geld? Zumindest bei Kammerlander erfahren wir darüber nichts.
Zum Glück ist der Ausstieg nahe. Nur leicht ermattet lasse ich den Kammerlander hinter mir und packe unverzüglich den Messner an. Die Geldfrage wird hier zumindest gestreift, denn ein Teil der Probleme am Nanga Parbat scheint daher zu rühren, dass man sich als Bergsteiger den Entscheidungen seiner Geldgeber und Expeditionsleiter zu beugen hat. Aber über das, was über das Hochgebirge doch herauszufinden sein muss, schweigt auch Messner. Kulturwissenschaftler schreiben 900-seitige Monographien über den Zahnstocher, und ausgerechnet über das Bergsteigen soll es gar nichts zu sagen geben, ausser dass eben die Berge hoch sind und es rechts oder links oft steil nach unten geht? Messner ist dafür ein Mann der Metaebene, und so erfährt man von ihm immerhin einiges über die Zusammenhänge zwischen dem Tod von Herligkoffers Halbbruder Willy Merkl und dem Tod Günther Messners am Nanga Parbat, über den Zerfall der Ich-Wahrnehmung in Extremsituationen und schattenhafte Begleiter.
Und jetzt aus Messners Schatten in Diembergers gleissenden Sonnenschein. Kurt Diemberger ist ein angenehm neugieriger und freubereiter Mensch, er geht auch mal weite Wege einfach nur zum Spass, um irgendwas anzugucken, was weder Gipfel ist noch Prestige verheisst. Auch Diemberger verrät uns nicht alles, was er über die "Eroberung des Nutzlosen" weiss: "Manche Berggestalten sind wie starke Persönlichkeiten. Andere sind reine Zeitverschwendung." Man wüsste doch gern mehr darüber, was eine Berggestalt zur reinen Zeitverschwendung macht, aber dafür gibt es hier endlich Informationen zur Expeditions-Psychodynamik, die Mitbergsteiger haben Eigenschaften und nicht nur Namen, und der Nebel, der bisher über der Landschaft lag, lichtet sich.
Dann erreiche ich die letzte von 1059 Seiten. Ich bin zu erschöpft, um mich zu freuen, reiche mir nur still die Hand und gedenke derer, die vor mir mit diesen Büchern gerungen haben und an ihnen gescheitert sind.